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Sant Joan

Etwa 45 Kilometer nordöstlich von Palma in der Region Pla liegt das kleine Örtchen Sant Joan mit rund 2.000 Einwohnern, dass sich genau zwischen Sineu und Vilafrance de Bonany befindet. Obwohl das Dorf in der Ebene Mallorcas liegt, wirkt es durch die Hügel im Umland mehr wie ein idyllisches Bergdorf. Die Region ist vor allem landwirtschaftlich geprägt und verdient seinen Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft. Spezialitäten der Stadt sind die tomatiga de ramallets, also zu einem Zopf gebundene Tomaten, sowie die Sobrasada, die Wurstspezialität schlechthin, die vom schwarzes Schwein stammt. Wie in vielen abgelegenen Gegenden, zieht es die Jüngeren Mallorquiner eher in die Städte Mallorcas und so sieht man hier bevorzugt ältere Menschen.

Das Dorf hat trotz der geringen Größe einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Dorfkirche Sant Joan Baptista, die zwischen 1927 und 1936 nach einem Entwurf von Josep d‘Olesa i Frates erbaut wurde, deren Gemäuer aber teilweise bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Das Bild von Johannes dem Täufer ist heute an der Vorderseite der Kirche zu erkennen und stammt aus dem Jahre 1944. Eine Alabasterkanzlei und wertvolle Deckenvertäfelungen befinden sich in der Kirche, die meist jedoch nur sonntags zur Messe geöffnet wird.

Kleiner ist die 1 Kilometer entfernte Kapelle Santuari de la Mare de Deu de Consolacio, die ebenso aus dem 13. Jahrhundert stammt und im Original mallorquinischen Stil erbaut wurde. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist fußläufig über einen schönen Treppenweg aus dem Dorf zu erreichen. Von hier hat man auch einen guten Überblick über das gesamte Dorf.

In der Umgebung finden Besucher noch den Els Calderes, ein ehemaliger Herrensitz, der heute als Freilichtmuseum dient, in dem man die Zimmer von damals sowie einen Weinkeller besichtigen kann.  Außerdem lassen sich die angrenzenden Stallungen in denen Pferde, Geflügel und das schwarze Schwein gehalten werden besichtigen. Unterschiedliche Werkstätten wie beispielsweise eine Schmiede in der früher Werkzeug hergestellt wurde, ein Backhaus, eine Schreinerei, sowie die Kornkammer zeigen außerdem das traditionelle Leben, in der bäuerlich geprägten Gemeinde zu früheren Zeiten. Auch heute noch befinden sich in der Umgebung von Sant Joan zahlreiche Felder auf denen vor allem Getreide angebaut wird.

Außerdem befindet sich die Einsiedelei Ermita de Bonany am Hügel des Puig de Bonany in der benachbarten Gemeinde Vilafranca de Bonany. Da sie auf einem Hügel liegt überblickt man von hier große Bereiche der flachen Landschaft sowie die Städte Vilafranca, Sant Joan, Petra und Manacor.

In der Bar von Sant Joan gegenüber der Kirche gibt es am Wochenende immer ein Tagesmenü und unter der Woche findet man in der Umgebung einige Restaurants oder Landgüter, die mallorquinische Küche auf hohem Niveau bieten.

Zum Markttag am Donnerstag kommt etwas Leben in das verschlafene Dorf und die lokalen Verkäufer bieten ihre Waren an. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich im Örtchen kaum, jedoch lassen sich Produkte des täglichen Bedarfs in einem kleinen Geschäft besorgen und einen Geldautomaten findet man auch vor Ort. Ansonsten befinden sich Supermärkte in den nächstgelegenen Gemeinden, die man in wenigen Minuten mit dem Auto erreichen kann. 

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